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Liegenschaften & Inflation: Auswirkungen der Inflation auf den Markt

26.02.2025

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Die Auswirkungen der Inflation auf den Immobilienmarkt in der Schweiz sind ein heiß diskutiertes Thema. Inflation führt zu Unsicherheiten in der Wirtschaft, wirkt sich aber auch direkt auf Immobilienpreise, Mieten und Investitionsentscheidungen aus.

 
In diesem Artikel werden wir untersuchen, wie genau die Inflation Immobilien beeinflusst, welche Rolle die Zins-Entwicklung spielt und wie man als Eigentümer oder Investor in Zeiten der Inflation am besten agieren sollte.


Zunächst widmen wir uns der Frage, die sich viele stellen.

Warum ist Inflation ein wichtiger Faktor für den Immobilienmarkt?

Inflationsraten in der Schweiz (Jänner 2024 - Jänner 2025):

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Datenquelle: Statista

Die Schweiz hat in den letzten Jahren eine deutlich geringere Inflationsrate als der Euro-Raum erlebt. Der starke Schweizer Franken (CHF) wirkt stabilisierend, da importierte Güter weniger stark verteuert werden. Dies unterscheidet die Schweiz fundamental von Ländern mit einer schwächeren Währung wie dem Euro.

 

Wie Inflation die Immobilienpreise beeinflusst

Grundsätzlich führt Inflation zu höheren Immobilienpreisen, da Sachwerte wie Immobilien im Vergleich zum Geld an Wert gewinnen. Allerdings spielen weitere Faktoren eine Rolle:

Beschränktes Baulandangebot: In der Schweiz ist Bauland knapp, insbesondere in wirtschaftsstarken Regionen wie Zürich, Genf oder Basel. Das verhindert starke Preiskorrekturen.

Hypothekenregulierung: Die strengen Eigenkapitalanforderungen und Tragbarkeitstests der Banken sorgen dafür, dass der Immobilienmarkt nicht so stark von spekulativen Blasen betroffen ist.

Nachhaltige Nachfrage: In urbanen Zentren bleibt die Nachfrage nach Wohnraum hoch, was Immobilienwerte stabil hält.

 

Einfluss der Inflation auf Hypotheken und Zinsen

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) verfolgt eine unabhängige Zinspolitik, die nicht direkt an die Europäische Zentralbank (EZB) gekoppelt ist. Dies bedeutet, dass Zinsentscheidungen der SNB oft verzögert oder anders ausfallen als im Euroraum.

Auswirkungen steigender Zinsen auf Hypotheken

  • SARON-Hypotheken: In der Schweiz sind viele Hypotheken an den SARON (Swiss Average Rate Overnight) gekoppelt. Steigende Leitzinsen wirken sich direkt auf diese Hypotheken aus, was zu höheren Finanzierungskosten für Kreditnehmer führt.

  • Tragbarkeitstest: Die Banken rechnen mit einem kalkulatorischen Zinssatz von rund 5 %, unabhängig vom aktuellen Marktzinssatz. Dies soll sicherstellen, dass sich Kreditnehmer auch in einem Hochzinsumfeld ihre Hypothek leisten können.

  • Langfristige Fix-Hypotheken: Viele Schweizer entscheiden sich für langlaufende Hypotheken mit fixen Zinsen, um sich gegen Zinsschwankungen abzusichern.

 

Mietmarkt: Auswirkungen der Inflation

In der Schweiz ist die Mietzinsentwicklung durch den hypothekarischen Referenzzinssatz stark reguliert. Im Gegensatz zu Deutschland, wo viele Mietverträge direkt an die Inflationsrate gekoppelt sind (Indexmieten), erfolgt die Mietanpassung in der Schweiz hauptsächlich durch:

  • Veränderungen des Referenzzinssatzes: Steigt dieser, können Vermieter Mieterhöhungen geltend machen.

  • Allgemeine Teuerung: In bestimmten Fällen dürfen Vermieter einen Inflationsausgleich verlangen.

  • Nebenkosten: Diese steigen in Inflationszeiten aufgrund höherer Energie- und Betriebskosten.

 

Immobilien als Anlageform: Wie attraktiv sind Investitionen?

Trotz steigender Zinsen bleibt der Schweizer Immobilienmarkt für Investoren interessant. Hierfür gibt es mehrere Gründe:

  • Stabile Währung: Der Schweizer Franken gilt als sicherer Hafen, was internationale Investoren anzieht.

  • Hohe Nachfrage: In den Ballungsräumen herrscht weiterhin Wohnungsknappheit.

  • Regulierte Marktstrukturen: Die strengen Kredit- und Mietregulierungen verhindern spekulative Übertreibungen.

Allerdings müssen Investoren neue Strategien entwickeln:

  • Fokus auf renditestarke Objekte mit hoher Nachfrage.

  • Berücksichtigung der Zinsentwicklung bei Finanzierungsmodellen.

  • Prüfung alternativer Immobilienanlagen wie Mehrfamilienhäuser oder Gewerbeimmobilien.

 

Baukosten und Neubauten: Ein kritischer Punkt

Inflation treibt die Baukosten in die Höhe, was Neubauten verteuert und verlangsamt. Besonders betroffen sind:

  • Materialkosten: Preissteigerungen für Stahl, Beton und Holz wirken sich auf Bauprojekte aus.

  • Energiekosten: Bau- und Heizkosten steigen, da Energie teurer wird.

  • Fachkräftemangel: In der Schweiz gibt es einen begrenzten Pool an Bauarbeitern, was Löhne und Projektkosten erhöht.

  • Strenge Umweltvorschriften: Minergie-Standards und nachhaltige Bauanforderungen verteuern Neubauten.

Folgen:

  • Höhere Preise für Neubauten.

  • Verzögerungen bei Bauprojekten.

  • Geringere Neubautätigkeit, was die Wohnraumknappheit weiter verschärfen könnte.

Besonderheiten des Schweizer Immobilienmarktes

  • Eigenkapitalanforderung: Mindestens 20 % Eigenkapital sind für eine Hypothek erforderlich.

  • Tragbarkeitsregel: Die Wohnkosten dürfen nicht mehr als 33 % des Bruttoeinkommens betragen.

  • Zweitwohnungsgesetz (Lex Weber): In touristischen Regionen gibt es Beschränkungen für Zweitwohnungen.

 

Soldd: Eine innovative Lösung für Immobilieninvestoren in Zeiten der Inflation

In Anbetracht der zahlreichen Herausforderungen, die die Inflation für Immobilieninvestoren mit sich bringt, bietet Soldd eine maßgeschneiderte Lösung, die speziell darauf ausgerichtet ist, die Suche und Analyse von Investitionsimmobilien zu vereinfachen und effizienter zu gestalten.

Mit einer Plattform, die sowohl auf die Bedürfnisse von Privatinvestoren als auch auf jene von professionellen Akteuren am Immobilienmarkt zugeschnitten ist, adressiert Soldd die kritischen Probleme der zeitaufwendigen Suche und der komplexen Bewertung von Immobilien.

 

Warum Soldd der Partner Deiner Wahl sein sollte

Soldd hebt sich durch eine Reihe einzigartiger Funktionen von anderen Immobilienplattformen ab:

  • Automatisierte Suchagenten: Soldd durchsucht stündlich eine Vielzahl von Portalen, um sicherzustellen, dass Investoren keine attraktiven Angebote verpassen.
  • Umfassende Rendite- und Verkehrswertberechnungen: Die Plattform bietet fortschrittliche Filter und Analysetools, die eine schnelle Bewertung von Immobilien hinsichtlich ihrer Rendite und ihres Verkehrswertes ermöglichen, wodurch Investoren Zeit sparen und fundierte Entscheidungen treffen können.
  • Detaillierte Lage- und Wertbewertungen: Durch Kooperationen, etwa mit PriceHubble, erhalten Nutzer Zugang zu Bankenbewertungen, die eine Einschätzung des Wertes einer Immobilie vor Finanzierungsgesprächen ermöglichen.
  • Individuelles Coaching: Für Investoren, die ihre Fähigkeiten vertiefen möchten, bietet Soldd persönliches Coaching an, um sowohl die Nutzung der Plattform als auch allgemeine Immobilieninvestitionsstrategien zu optimieren.

 

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Fazit: Was bedeutet die Inflation für den Schweizer Immobilienmarkt?

Die Inflation beeinflusst den Schweizer Immobilienmarkt weniger stark als den europäischen Markt, da die Schweiz eine stabile Währung, strenge Regulierungen und eine anhaltend hohe Nachfrage hat. Dennoch sorgen steigende Zinsen, höhere Baukosten und veränderte Marktbedingungen für Herausforderungen.

Empfehlungen für Eigentümer und Investoren:

  • Für bestehende Eigentümer: Prüfung langfristiger Zinsbindungen.

  • Für Investoren: Fokus auf krisensichere Lagen und nachhaltige Objekte.

  • Für Mieter: Beobachtung des Referenzzinssatzes zur Mietpreisentwicklung.

Die aktuelle Situation erfordert eine umsichtige Planung und Anpassung der Strategien, um in einem sich wandelnden Markt erfolgreich zu bleiben.